Gewerbeverein Rosbach vor der Höhe

Einweihung des »Platzes der Städtepartnerschaft«

Einweihung des Platzes der Städtepartnerschaft

Pressremitteilung vom 27.10. 2018

Mit der Einweihung des »Platzes der Städtepartnerschaft« im Neubaugebiet »Sang« gingen am Sonntag die Festivitäten zum 120. Geburtstags des Widerstandskämpfers Adolf Reichwein, der in Rosbach seine Kindheit und Jugend verbrachte, zu Ende. Als Motto der Veranstaltung diente ein Zitat des leidenschaftlichen Pädagogen und politisch denkenden Menschen, der seine Überzeugung mit dem Leben bezahlte: »In der Entscheidung gibt es keine Umwege«.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 150 Besucher, darunter auch Mitglieder der Familie Reichwein, die bereits am Vortag an dem feierlichen Empfang zu Ehren des bedeutenden Sohnes der Stadt Rosbach teilgenommen hatten (siehe Artikel oben). Neben den Repräsentanten der Partnerstädte Netschkau, Saint-Germain-lès-Corbeil und Ciechanowiec waren ebenfalls zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche zugegen. Auch Rosbachs Blütenkönigin Chiara I. mit Blütenkind Laurine sowie die Städtepartnerschaftskönigin Tina I. aus Netschkau zählten zu den Gästen.

Zwischen Bundesstraße und dem neuen Kreisverkehr ist in unmittelbarer Nähe der Menschen ein Platz zum Anfassen, Verweilen und Zusammenkommen entstanden, entworfen von der Karbener Künstlerin Cynthia Nebel. In nächster Zeit wird ihre Handschrift noch bei weiteren Grünflächen im Neubaugebiet zu erkennen sein.

Vier etwa zwei Meter hohe Tafeln aus Cortenstahl, deren oberen Abschluss die Silhouetten mit den prägnanten Bauwerken der jeweiligen Stadt bilden, geben Auskunft über Rosbach und seine drei Partnerstädte in Deutschland, Frankreich und Polen. Auf Acrylglas-Tafeln sind in mehreren Sprachen die wesentlichen Merkmale und Informationen zu den Städten festgehalten. Die vier Stahlfiguren nebenan, die Elemente aus den jeweiligen Städtewappen aufgreifen, werden – nach Fertigstellung der Bauarbeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite – noch den Standort wechseln, gehören aber bereits jetzt zum Gesamtbild des neuen Eingangstores von Rosbach.

»Adolf Reichwein stand für Gemeinschaft und Gemeinsamkeit und warb für Achtung und Toleranz«, sagte Bürgermeister Thomas Alber. Deshalb sei man stolz darauf, dass er ein Rosbacher Bürger war, der bis heute ein Vorbild sein sollte. Dieser Gedanke präge auch die Partnerschaften zu anderen Städten, und zeige sich in dem intensiven Kontakt, der in den letzten Jahren neu belebt und ausgebaut werden konnte.

»Wir teilen viele gemeinsame Werte und es ist unsere Aufgabe, die Probleme dieser Welt zu bekämpfen«, waren sich die Bürgermeister einig. Beim anschließenden Rundgang durch die neue »Sang« stellten sie die Straßen vor, die nach den Partnerstädten benannt wurden, und vermittelten die Hintergründe, die vor Ort als Argumente für die Entscheidungen gedient hatten. Auch der Heimatgeschichtsverein