Gewerbeverein Rosbach vor der Höhe

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AKTUELLES

Von rechts: 1. Vorsitzende Dr. Monika Trütschel, Blütenkönigin Chiara, Ortsvorsteher Christian Lamping und Bürgermeister Thomas Alber

NIKOLAUSMARKT 2018

Pressebericht zum 32. Nikolausmarkt 2018

Alle Jahre wieder…. so fand am vergangenen Samstag der Nikolausmarkt in Ober-Rosbach statt. Der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Markt wird vom Gewerbeverein der Stadt Rosbach seit 32 Jahren organisiert und erfreute sich auch in diesem Jahr wieder eines großen Zuspruches. Basierend auf der hohen Besucherfrequenz im letzten Jahr wurde der Markt deutlich ausgeweitet,  um ein großzügigeres Platzangebot zu schaffen. 

Zahlreiche Akteure, beginnend mit der Stadtkapelle Rosbach, den „Sternenfängern“ vom Brüder Grimm Kindergarten sowie die „Konfettis“ aus dem Kindergarten Villa Konfetti bis hin zum Posaunenchor Rosbach, den TrompetenKIDS und dem Rock`n Roll Club LollyPop von der TGO, trugen wesentlich zur Lebendigkeit des Nikolausmarktes bei. Auch die musikalische Untermalung durch Robby Hildmann sorgte für weihnachtliches Flair, bei doch recht milden Temperaturen.

Die kleinen Gäste kamen voll auf ihre Kosten. So stand ein großzügiges Kinderspielmobil zur Verfügung, und auch der Nikolaus, der gegen 17 Uhr mit der Kutsche (Familie Kees Ober-Rosbach) am Marktplatz bereits von den Kindern in Empfang genommen wurde, war für die „Kurzen“ die Attraktion. Es waren so viele Kinder da, dass der Nikolaus Mühe hatte, sich durch die enge Gasse Richtung Bühne zu bewegen. Dort umringt von Kindern verschwand er, nur seine rote Kapuze ließ seine Position erahnen. Die Weihnachtswichtel von der Jugendarbeit Rosbach begleiteten den Weihnachtsmann und verschenkten selbst gebackene Plätzchen.

Die Weihnachtswichtel waren es auch, die unter der Anleitung von Alexandra Agel die Sterne für den Wunschbaum bastelten. Die Idee dahinter: Kinder  finanziell schwacher Familien zu unterstützen. Jeder Stern trägt den Wunsch eines Kindes, den die Besucher des Nikolausmarktes erfüllen können. Auch dieses Jahr blieb wieder kein Sternlein am Wunschbaum hängen.

Eingerahmt vom bunten Treiben, wurde um 17 Uhr die erste Kerze am Baumstammadventskranz durch Pfarrer Gerrit Boomgaarden entzündet bevor um 18 Uhr der ökumenische Gottesdienst begann.

Viel zu tun hatte das Orga-Team des Nikolausmarktes bereits im Vorfeld. Petra Hänsel (Seniorenbetreuung Rosbach/Rodheim), Dennis Gretzschel (Gretzschels Hofladen), Peter Sachs (Vogelsang und Sachs, Sachverständigen – Societät), Carola von Sturm (von Sturm Webdesign) sowie der Vorstand (Dr. Monika Trütschel und Stella Miliziano) samt Kassenwart (Lars Rasner) akquirierten die Standbetreiber, kümmerten sich um die Preise für die Tombola (die innerhalb weniger Stunden leergeräumt wurde) und beschäftigten sich mit dem Hütten- und Elektrizitätsplan.

Es war viel Arbeit für die ehrenamtlichen Helfer, doch es hat auch sehr viel Freude bereitet. Freude zu sehen, wie jedes Puzzlestück zusammengetragen wurde um daraus das große Ganze entstehen zu lassen: Den Nikolausmarkt in Rosbach.

Für das kommende Jahr werden wir neue Ideen einfließen lassen, das Feedback analysieren und  versuchen die Attraktivität des Nikolausmarktes zu erhöhen ohne den nostalgischen Charme im historischen Antlitz der Altstadt zu verlieren.

Der Vorstand des Gewerbevereins dankt allen Ausstellern und Akteuren die zum Gelingen des Nikolausmarktes beigetragen haben und wir freuen uns über das große Interesse der Aussteller an der Teilnahme im nächsten Jahr.

Wir wünschen den Besuchern und Mitwirkenden des Nikolausmarktes, unseren Mitgliedern und allen Bürgern der Stadt Rosbach eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

 

Ihr Gewerbeverein der Stadt Rosbach

Der Vorstand


Nikolausmarkt 2018 Flyer mit Programm

EINWEIHUNG DES »PLATZES DER STÄDTEPARTNERSCHAFT«

Mit der Einweihung des »Platzes der Städtepartnerschaft« im Neubaugebiet »Sang« gingen am Sonntag die Festivitäten zum 120. Geburtstags des Widerstandskämpfers Adolf Reichwein, der in Rosbach seine Kindheit und Jugend verbrachte, zu Ende. Als Motto der Veranstaltung diente ein Zitat des leidenschaftlichen Pädagogen und politisch denkenden Menschen, der seine Überzeugung mit dem Leben bezahlte: »In der Entscheidung gibt es keine Umwege«.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 150 Besucher, darunter auch Mitglieder der Familie Reichwein, die bereits am Vortag an dem feierlichen Empfang zu Ehren des bedeutenden Sohnes der Stadt Rosbach teilgenommen hatten (siehe Artikel oben). Neben den Repräsentanten der Partnerstädte Netschkau, Saint-Germain-lès-Corbeil und Ciechanowiec waren ebenfalls zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche zugegen. Auch Rosbachs Blütenkönigin Chiara I. mit Blütenkind Laurine sowie die Städtepartnerschaftskönigin Tina I. aus Netschkau zählten zu den Gästen.

Zwischen Bundesstraße und dem neuen Kreisverkehr ist in unmittelbarer Nähe der Menschen ein Platz zum Anfassen, Verweilen und Zusammenkommen entstanden, entworfen von der Karbener Künstlerin Cynthia Nebel. In nächster Zeit wird ihre Handschrift noch bei weiteren Grünflächen im Neubaugebiet zu erkennen sein.

Vier etwa zwei Meter hohe Tafeln aus Cortenstahl, deren oberen Abschluss die Silhouetten mit den prägnanten Bauwerken der jeweiligen Stadt bilden, geben Auskunft über Rosbach und seine drei Partnerstädte in Deutschland, Frankreich und Polen. Auf Acrylglas-Tafeln sind in mehreren Sprachen die wesentlichen Merkmale und Informationen zu den Städten festgehalten. Die vier Stahlfiguren nebenan, die Elemente aus den jeweiligen Städtewappen aufgreifen, werden – nach Fertigstellung der Bauarbeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite – noch den Standort wechseln, gehören aber bereits jetzt zum Gesamtbild des neuen Eingangstores von Rosbach.

»Adolf Reichwein stand für Gemeinschaft und Gemeinsamkeit und warb für Achtung und Toleranz«, sagte Bürgermeister Thomas Alber. Deshalb sei man stolz darauf, dass er ein Rosbacher Bürger war, der bis heute ein Vorbild sein sollte. Dieser Gedanke präge auch die Partnerschaften zu anderen Städten, und zeige sich in dem intensiven Kontakt, der in den letzten Jahren neu belebt und ausgebaut werden konnte.

»Wir teilen viele gemeinsame Werte und es ist unsere Aufgabe, die Probleme dieser Welt zu bekämpfen«, waren sich die Bürgermeister einig. Beim anschließenden Rundgang durch die neue »Sang« stellten sie die Straßen vor, die nach den Partnerstädten benannt wurden, und vermittelten die Hintergründe, die vor Ort als Argumente für die Entscheidungen gedient hatten.

Auch der Heimatgeschichtsverein mit seinem Vorsitzenden Dr. Carsten Wenzel hatte viel zu der Benennung von Straßen und Plätzen beigetragen und war der Stadt laut Alber ein wichtiger und kompetenter Partner gewesen.

Die Blasmusik der erstmals gemeinsam aufgetretenen Posaunenchöre von Rosbach und Rodheim unter der Leitung von Hilmar Koch gaben der Festveranstaltung einen würdigen Rahmen. Sie hatten sich Stücke aus Deutschland, Polen und Frankreich ausgesucht.